Ich sitze dieser Tage morgens oft vor dem Sonnenaufgang vor dem geöffneten Ostbalkon im Relaxsessel und begrüße den Tag. Stunden voller Stille und innerem Absinken.
Und ganz manchmal kommt mein lieber Sohn Matti morgens aus seinem Zimmer, krabbelt mit halb geschlossenen Augen auf meinen Schoß, und wir kuscheln uns gemeinsam in den lieblichen Morgen. Dann ist es magic!
Wenn schon solch eine Erkrankung, dann in diesem Umfeld. Wofür ich unendlich dankbar bin, Krankheit hin oder her.
Schwieriges Thema: Wie möchte ich wahrgenommen werden? Mit einer Typologie der Reaktion, vom Kümmerer bis zum Egoisten.
Ich kann es gut mit mir aushalten. Das ist gerade mit Krebs hilfreich. Gedanken zu „befreundet sein mit sich selbst”..
Auch wenn der Anlass belastend ist: Durch diesen Blog habe ich wieder Kontakt zu vielen alten Freunden, von denen ich hier einige kurz vorstellen möchte.
Ich habe mit dem Israerlitischen Krankenhaus einen außerordentlichen Ort kennengelernt. Was solch ein Krankenhaus leisten kann.
Sind es wirklich die Beziehungen, die für unsere Identität bestimmend sind? Vor wenigen Wochen dachte ich das. Ein Update.